Es ist die spezifische Ästhetik des sozialistischen Alltags ihrer Kindheit in Polen, die Marzena Nowak (* 1977) als Ausgangspunkt ihrer, am Erinnerungsprozess orientierten, künstlerischen Arbeit dient.
Bilder der Vergangenheit kehren in Erinnerungs- oder Traumbildern als verfremdete Bruchstücke wieder und verdichten sich, miteinander vernetzt und überlagert, zu vielschichtigen Gefügen. Die Form dieser Konstellationen spiegelt sich in den abstrakten Liniengeflechten und ornamentalen Strukturen wider, die Marzena Nowak, orientiert an Musterschnitten und Stoffresten ihrer Kindheit, auf Leinwände fixiert.
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